Rücktritt als Administrator
Liebe User,hiermit verkünde ich meinen Rücktritt als Administrator von „Liberal in Austria”. Dieser Schritt folgt wohlüberlegt und aus privaten, beruflichen, aber vor allem Interessensgründen.
Über ein Jahr ist das Projekt, ein liberales Blog in Österreich zu führen und seinen Teil für eine Entstehung der österreichischen Blogszene beizutragen, gereift. Mir war diese Sache als Gründer eine absolute Herzensangelegenheit, eine tägliche Freude, zu sehen, wie das Blog immer erfolgreicher wurde und eine - das darf ich wohl sagen - Vorrangstellung erreichte. Ein vor kurzem erreichter Userrekord von über 850 Besuchern am selben Tag war der bisherige Höhepunkt des Blogs. Im Internet oftmals zitiert, fand das Blog im Net Anklang. Auch in der Printausgabe der „Presse” fand „Liberal in Austria” seinen regelmäßigen Platz.
Leider scheiterte das Blog bisher an der mangelnden Diskussionskultur in Österreich. Kommentare gehören zur Seltenheit, und wenn, sind es ein paar Stammbesucher und andere Blogger. Zudem noch immer keine allgemeine Akzeptanz für Blogger in Österreich geschaffen ist.
Einige mutige Blogger haben sich in Österreich zwar gefunden, durchaus sind einige Lichtblicke unter ihnen zu finden. Doch muss man Kritik üben, dass die österreichische Blogszene nur ein interner Kreis ist, der oft einseitig politisch argumentiert, zum Teil parteilastig ist und noch lange nicht die qualitative Klasse der deutschen Blogszene erreicht hat.
Viel zu wenige richtig Geeignete finden sich für die Blogkunst. In Deutschland finden sich unter den Bloggern Journalisten, Wissenschaftler, Intellektuelle. In Österreich sind es bloß meist Studenten, was ja auch nicht schlecht sein muss - aber es ist zuwenig. Nirgends in Österreich ist etwa ein Blog wie „Zettels Raum” aufzufinden. Dies ist ein schwerwiegendes Manko, das nicht bestritten werden kann.
Aufgrund meiner Ausbildung und meiner sonstigen Tätigkeiten im realen Leben ist es immer schwieriger, regelmäßig zu bloggen. Dazu besteht schon seit einiger Zeit ein Interessenskonflikt: Immer mühsamer erscheint es mir, die ewig gleichen Diskussionen mit den gleichen Leuten zu führen, immer ärgerlicher werde ich bei Betrachten sinnentleerter, intoleranter Diskussionen, kurzum: Fürs „am Rad”-drehen ist mir die Zeit zu schade.
Da lese ich lieber in meiner Bibliothek Tacitus, als zum x-ten Mal über die Verblödung in der heimischen Politik oder über die Raucher- und Klimahysterie berichten und zu diskutieren.
Philipp Heimberger ist absofort der Administrator von „Liberal in Austria”. Er wird die Zukunft und die Linie des Blogs bestimmen. Erhalten bleibe ich dem Blog als seltener, unregelmäßiger Gastautor, der, wenn die Muße da ist, doch seinen Senf dazugeben wird. Ich bitte unsere Stammleser darum, dem Blog die Treue zu halten und Philipp das Vertrauen entgegen zu bringen, das auch mir entgegengebracht wurde.
Ich bitte, meinen Entschluss zu akzeptieren, bedanke mich bei allen vernünftigen Besuchern und Fans des Blogs, wünsche Philipp alles Gute und schließe mit einem „Gutes bloggen!”.
Gruß
Relator
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Viel zu wenige richtig Geeignete finden sich für die Blogkunst. In Deutschland finden sich unter den Bloggern Journalisten, Wissenschaftler, Intellektuelle. In Österreich sind es bloß meist Studenten, was ja auch nicht schlecht sein muss - aber es ist zuwenig.
dem würde ich in teilen wiedersprechen. was in österreich noch fehlt ist eigentlich vor allem die vernetzung, weil sich hauptsächlich die “großen” blogger (im sinne der (potentiellen) reichweitenstärke) der entziehen (siehe misik, klenk, blumenau, pilz, dusilova, susi schneider). diese leute lassen sich leider nicht auf die community ein, aber es gibt eigentlich genug journalisten und intellektuelle (je nachdem, was man darunter versteht), die bloggen.
mit ein paar anderen dingen hast du recht: die blogszene muss sich gedanken machen, wie sie außenstehende besser ansprechen kann. die frage ist: was hast du dafür getan? sich nur daüber zu beklagen während man den schwanz einzieht ist billig.
Nirgends in Österreich ist etwa ein Blog wie „Zettels Raum” aufzufinden.
was macht zettels blog, was zum beispiel rigardi nicht macht? außer natürlich, eine dir genehmere pro-haltung bei gewissen themen.
Da lese ich lieber in meiner Bibliothek Tacitus, als zum x-ten Mal über die Verblödung in der heimischen Politik oder über die Raucher- und Klimahysterie berichten und zu diskutieren.
das klingt ein bisserl nach “schaut her wie geil ich bin, ihr dummen blödärsche”… schlechter stil…
Wie nett, wenn man zum Abgang noch vom User mit der größten Stutenbissigkeit in letzter Zeit einen Fusstritt von hinten abbekommen darf. Dieses niveaulose Verhalten ist aber so entlarvend und eindeutig, das es gar keine Bezeichnungen mehr bedarf, wie schäbig und selbstgerecht dein Gebahren ist. Mir einfach vorzuwerfen, ich würde gewisse Leute persönlich angreifen, ist ein Stumpfsinn. Gerade jener, der in letzter Zeit jede andere Meinung (besonders zur Raucherfrage) in extremistischer und intoleranter Form, eingebettet in sehr polemischen Worten abtut, hat schon gar nicht das Recht, hier einfach die Sache umzudrehen.
Anstatt einfach meine Entscheidung zu akzeptieren, wird die Gelegenheit genützt, um schon eine Tomate nachzuwerfen. Anstatt selbstkritisch über meine Worte zu reflektieren, wird alles beleidigend und in negativer Form aufgenommen.
Genau das ist der Grund, warum die aktuelle österreichische Blogzene das Niveau der deutschen Blogs ungeachtet der Meinungen noch nicht erreicht hat: Der Stil, wie du schon netterweise erwähnt hast.
Goodbye.
Einige mutige Blogger haben sich in Österreich zwar gefunden, durchaus sind einige Lichtblicke unter ihnen zu finden. Doch muss man Kritik üben, dass die österreichische Blogszene nur ein interner Kreis ist, der oft einseitig politisch argumentiert, zum Teil parteilastig ist und noch lange nicht die qualitative Klasse der deutschen Blogszene erreicht hat.
Ich muss hier einerseits Tom Beipflichten, denn die mangelnde Vernetzung bzw. Selbsteinbindung der “Großen” ist kein zu unterschätzendes Hindernis. Die Einseitigkeit einzelner Blogs mag ich nicht beurteilen, gehäufte Parteilastigkeit ist mir abseits der parteieigenen Kommunikationsplattformen wie campa.at und zukunft.at aber noch nicht untergekommen. Dass die meisten eine politische Präferenz haben, die ggf. zu einer Partei passt, ist aber mMn normal.
Schwammig finde ich in deinen Zeilen den Begriff “qualitative Klasse”? Definier das mal bitte, wie erreicht ein Blog für dich dieses Prädikat (abseits von ähnlichen Positionen)?
Immer mühsamer erscheint es mir, die ewig gleichen Diskussionen mit den gleichen Leuten zu führen, immer ärgerlicher werde ich bei Betrachten sinnentleerter, intoleranter Diskussionen, kurzum: Fürs „am Rad”-drehen ist mir die Zeit zu schade.
Das es immer die gleichen Leute sind, ist die eine Sache, und wäre auch mit Vernetzung/Öffentlichkeitsarbeit lösbar. Die “ewig gleichen” Diskussionen zetteln letztlich die Autoren mit ihren Beiträgen aber an. Was man letztendlich draus macht, ist wieder etwas anderes. Wenn ich jedoch Argumentation im Beitrag und (Gegen-)kommentaren für nicht schlüßig/haltbar halte, gibts keinen Grund mich zu bewegen. Wenn mich jemand wenigstens von Teilaspekten überzeugen kann, bin ich gerne bereit meinen eigenen Standpunkt zu verändern. Im konkreten Fall der Rauchfrage sind die Positionen scheinbar einzementiert. Was mich betrifft, so waren deine “Pros” mit dem “Blogmotto” nicht vereinbar und mit meinen eigenen Ansichten erst recht nicht. Das wurde im Verlauf nicht gerade besser, und bis jetzt halte ich zB. den Vergleich zwischen Menschen und Zigaretten selbst auf der Ebene des Prinzips für in dieser Form nicht tragbar. Es war damit vielleicht “am Rad drehen”, aber generell intolerant würde ich es nicht nennen, du hast mich in diesem konkreten Fall halt in keiner Weise überzeugen können. Aber gut, es gab ja auch Beiträge in denen ich dir durchaus beigepflichtet habe.
Der Satz um “ich lese lieber Tacitus in meiner Bibliothek statt…” klingt - und das ist nicht böse gemeint - ein wenig nach “beleidigter Erhabenheit”. Vielleicht ist er einfach nur unfreiwillig unpassend formuliert.
Ich werde hier jedenfalls auch weiter reinschauen und reinsenfen, da eine gleiche/ähnliche Position für mich kein grundsätzliches Besuchskriterium darstellt
ad Zettels Raum: mir suspekt. Ich kanns inhaltlich an den letzten Beiträgen nicht festmachen, aber ein Blog dass Politically Incorrect in der Blogroll führt ist mir prinzipiell suspekt, denn was auf PI publiziert wird fällt bei mir nicht mehr unter Meinung.
Ohne auf die Diskussion zwischen euch beiden eingehen zu wollen:
Ich wünsche dir, Philip, alles Gute beim Studium. Es ist zwar schade, wenn du das “Handtuch” (zumindest teilweise) wirfst, aber neben Studium und sonstigen beruflichen Tätigkeiten wird die Zeit halt oft knapp zum recherchieren und schreiben. Das kann, glaub ich, jeder nachvollziehen.
Auf jeden Fall waren deine Postings, bis dato und so meine Einschätzung, polarisierend. Dies kann man ablehnen, aber man kann sich auch darauf einlassen. Und so war es für mich, als Leser, dann doch interessant, einmal Überlegungen zu lesen, die oft auch stark von meinen Meinungen oder auch Werten abweichen - was sich ja auch in den Comments von Zeit zu Zeit bemerkbar machte. Aber da niemand die Weisheit oder “volle Wahrheit” mit Löffeln gegessen hat, ist das auch ganz gut so. Es kann eben nicht genug Meinungen geben, auch wenn einem persönlich nicht immer alle in den Kram passen
nice greetz
Wie nett, wenn man zum Abgang noch vom User mit der größten Stutenbissigkeit in letzter Zeit einen Fusstritt von hinten abbekommen darf
du meinst es ist ok, wenn man in seinem abgang schnell auf vor arroganz triefende art ein paar leute tritt, aber man darf keinen rücktritt (haha, wortspiel) abbekommen, weil das wär ja unlieb?
zudem trete ich nicht um des tretens willen (auch wenn du das vielleicht annimmst, und ich gestehe, man kann das aus deiner warte auch so annehmen, wenn man in seiner selbstverliebtheit davon ausgeht, mit einem blöden arschloch zu reden), sondern weil mich das angesprochene wirklich stört. wenn du damit nicht fertig wirst, ist es sehr gut, dass du blogs nicht mehr als medium nutzt - denn nur zur beweihräucherung deiner geglaubten intellektuellen überlegenheit diskutiert hier keiner mit.
du lackaffe hast mir in den letzten wochen so ziemlich jede ungeheuerlichkeit an den kopf geworfen, die mir oberhalb von stumpfen proletenbeleidigungen einfallen. jeder der nicht deiner meinung ist ist ein faschist, terrorist, fundamentalist und in anderen debatten halt ein terroristensympatisant, suizidpazifist etc.. DU wirst in hundert jahren nicht hinnehmen, dass jemand einfach nur anderer meinung ist - drum bist gerade DU der allerletzte, der sich über irgendeinen stil beschweren sollte.
die raucherdebatte ist exemplarisch dafür. ich akzeptiere die andere meinung - ich muss niemanden beschimpfen, nur weil er rauchverbote ablehnt (es sei denn, seine argumente sind nunmal blöd, dann werden sie auch so genannt). aus meiner befürwortung eines rauchverbots ist bei dir ein “fundamentalistischer gesundheitsterrorist mit fanatisch gesinnungsfaschistischen einstellungen der 1984 verwirklicht” geworden. was sagt das über dich aus?
ich hätte darauf antworten können, dass du ein selbsthassender komplexler sein musst, das wäre eine ähnliche “argumentative” schiene gewesen. hab ich aber nicht. doch die zahlreichen erklärungen dazu, wie ich zu meiner meinug komme, hast du bis heute nicht argumentativ aufgegriffen. klar, beschimpfen ist leichter als nachdenken. auch für einen, der seine inskribierte geisteswissenschaftlichkeit vor sich herträgt.
ich formuliere hart, provokant und nenne dinge bei dem namen, den ich ihnen geben würde - und das mache ich bewusst und sehr gezielt (wahrscheinlich nicht immer perfekt - mag schon sein).
du hingegen beleidigst die jeweils andere person, die nicht deiner meinung ist. keine ahnung wie es dazu gekommen is. am anfang wars eigentlich erfrischend, mit dir zu diskutieren. irgendwann hast du aufgehört, das auf sachlicher ebene zu tun.
DAS ist beschissener stil.
Hoi Mig,
danke für deine Worte! Übrigens, nettes neues Blogdesign. Sehr angenehm für die Augen!
Gruß
Hoi Georg,
danke für deine Worte.
Gruß
blogger kommen und gehen,
was bleibt ist die austria aus lehen.
Sorry, aber den Schlusssatz mit Tacitus hättest du anders formulieren/komplett weglassen können. So klingt das irgendwie nach “Ich bin besser als der Rest”.
Ansonsten war ich zwar nicht immer deiner Meinung, finde es aber schade, dass du gehst.
Sorry, aber den Schlusssatz mit Tacitus hättest du anders formulieren/komplett weglassen können. So klingt das irgendwie nach “Ich bin besser als der Rest”.
Wenn man das Gleiche immer wieder und wieder wiederkaut, dann tut sich ein Gefühl der Sinnlosigkeit hervor. Ich lese in Zukunft lieber ein gutes Buch, als ständig gegen die gleichen “Argumente” vorgehen zu müssen.
Dass ist das, was ich mit dem Satz ausgesagt habe. Von Arroganz ist da keine Spur.
Kannst du bitte aufhören, die Bloggerszene so darzustellen, als wären nur politische Blogs interessant? Sowohl in Österreich als auch in Deutschland sind politische Blogs nur ein absolut kleiner Teil bzw. im gesamten Meinungsbild der Blogosphäre hinreichend irrelevant. Und das hat im wesentlichen damit zu tun, dass sich kaum einer eine tägliche Dosis an Aufgeregtheit, fundamentalistischer Mindermeinung, Gehässigkeit und Ideologie antun will, wie sie hier zu finden ist, und in zu großer Menge zu Magengeschwüren führt. Die großen deutschsprachigen A-List-Blogger, das sind BILDblog, Lawblog, Spreeblick, Basic Thinking, der Shopblogger, Ehrensache Indiskretion, der elektrische Reporter, Mac Essentials, usw., usf. Politik findet sich da kaum darunter (und das ist auch gut so!).
Ich bin selbst seit 2003 aktiver Blogger (natürlich nicht unter dem Pseudonym, unter dem ich hier auftrete), aber dieses Blog ist das einzige, bei dem ich so eine krasse Fehleinschätzung zur eigenen Relevanz gefunden habe, wie du sie vertrittst. Es ist auch das einzige Blog, bei dem Kommentatoren auf die widerlichste Art und Weise angepöbelt wurden, und wo etliche gute und kontroverse Postings leider wegzensiert wurden.
Gerade in der Raucher- und der Klima-Kontroverse haben sowohl du als auch dein Co-Schreiberling gezeigt, wie gut ihr mit fundierter Kritik, die eure Behauptungen über den Haufen werfen, umgehen könnt, nämlich überhaupt nicht. Und das ist auch der Grund, warum ich dieses Blog noch weiterlese: weil es eine gute Unterhaltung ist, wo ein paar Wichte “was politisches” posten, deren Hypothesen in den allerallermeisten Fällen in den Kommentaren gleich mal schön über den Haufen geworfen werden.
Und dann fängt das bitzeln jedes Mal an. Und dass du einerseits eine fehlende Diskussionskultur beklagst, und andererseits Tom “Stutenbissigkeit” vorwirfst, weil er nicht dein persönlicher Yes-Man ist, naja, das spricht auch Bände.
@Herr Rossi:
Kannst du bitte aufhören, die Bloggerszene so darzustellen, als wären nur politische Blogs interessant? Sowohl in Österreich als auch in Deutschland sind politische Blogs nur ein absolut kleiner Teil bzw. im gesamten Meinungsbild der Blogosphäre hinreichend irrelevant.
Du verkennst die Realität. 1. Gibt es viel mehr deutsche politische Blogger als in Österreich. 2. Sind sie besser vernetzt. 3. Gibt es unter den Bloggern zahlreiche Journalisten, Wissenschaftler etc. 4. Werden politische Blogger sehr wohl von vielen Medien beachtet.
5. Haben deutsche politische Blogs generell eine höhere Qualität.
Auch wenn die Wahrheit weh tut, aber so ist es. Das ist eben Geschmacksfrage.
Und das hat im wesentlichen damit zu tun, dass sich kaum einer eine tägliche Dosis an Aufgeregtheit, fundamentalistischer Mindermeinung, Gehässigkeit und Ideologie antun will, wie sie hier zu finden ist, und in zu großer Menge zu Magengeschwüren führt. Die großen deutschsprachigen A-List-Blogger, das sind BILDblog, Lawblog, Spreeblick, Basic Thinking, der Shopblogger, Ehrensache Indiskretion, der elektrische Reporter, Mac Essentials, usw., usf. Politik findet sich da kaum darunter (und das ist auch gut so!).
Wenn dich Politik nicht interessiert, dann brauchst du diese Blogs auch nicht konsumieren.
Dass du andere Meinungen pauschal als gehässig diffamierst und in eine Ecke der “Ideologie” schiebst, sagt schon viel über dich aus.
Wer hier jetzt intolerant und fundamentalistisch in seiner Meinung gegenüber anderen Meinungen ist, frage ich mich schon.
aber dieses Blog ist das einzige, bei dem ich so eine krasse Fehleinschätzung zur eigenen Relevanz gefunden habe, wie du sie vertrittst.
Natürlich. Welches österreichisches politisches Blog erreicht fast täglich Userzahlen weit über 500 Personen?
Welches politisch-österreichisches Blog kann sonst behaupten, ca. 300 User zu haben, die das Blog in ihren RSS Feedreader aufgenommen haben? Warum nehmen 300 User den Blog in den eigenen Feed auf, wenn so uninteressant sein soll?
“Liberal in Austria” wurde hundertemal im Net zitiert, erschien teilweise in der “Presse”.
Selbstverständlich haben Blogs - in Österreich - kaum Relevanz. “Liberal in Austria” hat aber bis dato kleine Ansätze größerer deutscher Blogs erreicht, was ja auch ein Ziel war.
Du kennst weder die hervorragenden Statistiken von “Liberal in Austria”, noch kannst du von dir aus für alle sprechen.
Trotzdem erlaubst du dir zum Nachtreten so ein skurriles Urteil - Wie gesagt: Deine Persönlichkeit, die bisher unscheinbar war und nicht aufgefallen ist, wir ziemlich ersichtlich, und zwar in negativer Art.
Es ist auch das einzige Blog, bei dem Kommentatoren auf die widerlichste Art und Weise angepöbelt wurden, und wo etliche gute und kontroverse Postings leider wegzensiert wurden.
2 schamlose Behauptungen:
1) Werden in letzer Zeit nur von Besuchern Beleidigungen en masse abgesondert, und jedesmal von den gleichen. Nie haben Philipp und ich ohne Grund scharfe Worte gegenüber Unschuldigen gefunden.
2) Hier wird gar nichts zensiert, außer besonders arge Beleidigungen, Rechtsextremismus, Antisemitismus und sonstigen Müll,der öffentlich nichts zu suchen hat. So sind nun mal die Regeln.
Dazu gibt es noch den WordPress Spamfilter, der Spam aufhält, aber manchmal auch normale Postings leider filtert, die ich aber meistens schnell freischalten, wenn ich sie denn finden konnte.
Und dass du einerseits eine fehlende Diskussionskultur beklagst, und andererseits Tom “Stutenbissigkeit” vorwirfst, weil er nicht dein persönlicher Yes-Man ist, naja, das spricht auch Bände.
*BRÜLL*
Willst du jetzt den Oberbeleidiger der letzten Tage gegenüber meiner wohl treffenden Bemerkungen über das Verhalten dieses Users gleichstellen?
Man solle sich halt etwas neutral durch die Beiträge lesen und dann versteht man, was ich meine.
Ach ja: Weitere Tomatenwerfer können sich ihre Tomaten für ihre Tomatensuppe aufsparen - Ich werde keinen einzigen Beitrag betreffend dieser Sache beantworten.
Aber es ist interessant, welch Undankbarkeit von gewissen Konsumenten herrscht.
Das hat also die ganze stundenlange Arbeit eingebracht - Hohn und Spott von irgendwelchen armen Hatscherln.