Gegen die stramme Susi ist der HC Strache ein Weichei. Selbst Mölzer und Stadler verblassen neben der strammen Susi und entpuppen sich im Vergleich dazu noch als harmlosere Mannen. Denn die Susi ist stramm. Richtig stramm. Strammer als stramm. Die stramme Susi hat nämlich als FPÖ-Kandidatin für die Grazer Gemeinderatswahl die Grazer FPÖ zur rechtesrechtesten FPÖ der FPÖ gemacht. So ist die Susi bekannt dafür, von den “Negern” zu philosophieren, und über ihre diversen “Eigenheiten”. Interessantes kann man dazu im Internet lesen:
Bürgermeister Siegfried Nagl hat sogar eine Negerin in seinem Gemeinderat“, schrie Susanne Winter, freiheitliche Spitzenkandidatin für die Gemeinderatswahlen, kürzlich in die spärliche Zuschauermenge am Grazer Tummelplatz.Im Interview auf der selben Seite weiß sie von der “Genetik” der “Neger” zu berichten:
Ohenhen: Das ist gelogen. Sie versuchen bewusst, einen Keil zwischen weiße und andersfärbige Österreicher zu treiben. Deshalb passiert es, dass ich aus einem Lokal geworfen und als „Neger“ beschimpft werde.
Winter: Ich geben Ihnen eine provokante Antwort: Da ist etwas in Ihren Genen, das Sie noch nicht verarbeiten konnten. Sie können nichts dafür, weil erst jahrtausendelange Tradition bewirkt, dass man die eigene Tradition verarbeiten kann. Ich glaube, das kann nicht der Vorwurf sein, dass man Sie aus einem Lokal geworfen hat.
Ohenhen: Was ist in meinen Genen? Ich habe gelesen, dass es keinen Unterschied zwischen Schwarzen und Weißen gibt.
Winter: Sie wissen, dass Tradition, dass alles, was sich mit einer gewissen Menschenschicht in der Geschichte abgespielt hat, als Transformation in den Genen weitergegeben wird. Sie haben dadurch automatisch zu wenig Selbstbewusstsein und zu viel Hoheitsdenken der anderen Hautfarbe gegenüber in sich, deshalb sehen Sie das so. Es hat niemand etwas gegen eine andere Hautfarbe. Ich bin Juristin und kann zu dem Fall, dass Sie aus dem Lokal geworfen worden sind, leider nichts sagen, wenn ich die andere Seite nicht gehört habe.
Wenn Herr Ohenhen aus einem Lokal geworfen und als „Neger“ beschimpft wird, dann liegt das an seinen Genen?Winter: Nein, ich sage nur, dass ich zu diesem Vorfall nichts sagen kann.
Ohenhen: Von welchen Genen reden Sie? Von deren Genen oder von meinen?
Winter: Von beiden, in beiden wird die Historie transformiert.
Ohenhen: Was verlangen Sie von mir, soll ich mich ausbleichen?
Winter: Das meine ich: Sie haben gewisse Ressentiments aus Ihrer Vergangenheit, weil Sie immer auf Ihrer Hautfarbe herumhacken. Mich interessiert Ihre Hautfarbe nicht.
Die stramme Susi wäre aber nicht stramm, wenn sie ihre Strammheit nicht weiter ausdehnen würde:
Heftige Attacken ritt sie gegen den islamischen Propheten Mohammed, dieser hätte ein sechsjähriges Mädchen geheiratet und wäre “im heutigen System” ein “Kinderschänder“, so Winter.
Weiters bezeichnete sie Mohammed als “Feldherren”, der den Koran in “epileptischen Anfällen” geschrieben hätte. Der Islam sei ein “totalitäres Herrschaftssystem” und gehöre “dorthin zurückgeworfen, wo er hergekommen ist, hinter das Mittelmeer”, so Winter, die auch gegen Bettler wetterte.
Unfassbar.